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Mittel- und Osteuropa
„Andere Europas“: Studentenvisionen abseits des EU-Mainstreams
In Krisenzeiten ist die Frage fast unausweichlich: Gibt es die Möglichkeit Europa auch anders zu denken: ein Europa jenseits der EU, ein Europa jenseits der herrschenden Visionen? Am Institut für Europäische Ethnologie untersuchten Studenten der Humboldt-Universität zu Berlin, was Europa auch außerhalb festgefahrener Denkmuster ausmacht. Der Halbgrieche Pantelis Pavlakidis ist Teil des Projektes „Andere Europas — Soziale Imaginationen in transnationalen Bewegungen und urbanen Öffentlichkeiten“. Auf cafebabel.com berichtet er, was die Studenten herausgefunden haben.
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Arabischer Frühling 2011: Ein Vergleich mit dem Fall des Eisernen Vorhangs
Können die Demokratiebewegungen der nordafrikanischen Maghreb-Staaten von Osteuropa lernen? Ein Kommentar von Daniel Novotny, Vizedirektor des Forschungszentrums der Tschechischen Gesellschaft für Internationale Angelegenheiten in Prag.
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Ukraine grüßt Italien: Femen-Mädels barbusig an der Front
Zunächst war es der florierende Markt des Sextourismus in der Ukraine, der die 300 Mitglieder des feministischen Kollektivs Femen aufgebracht hatte. 12.000 Prostituierte, zunehmend mehr „Sexpats“ - und das Ganze unter dem wohlwollenden Auge der Autoritäten. Seit drei Jahren organisieren die Mädels von Femen - barbusig - öffentlichkeitswirksame Aktionen in den Straßen von Kiew. Ihr Motto? Der Körper als politische Waffe! Gerade zurück von der italienischen Botschaft von Kiew, wo das Kollektiv die Frauenbewegung in Italien unterstützte, liefert Femen-Mitglied Inna Shevchenko (20) cafebabel.com ihre Vision.
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Filmkurator Bernd Buder: "Den klassischen Filmemacher gibt es nicht mehr"
Bernd Buder hat viel zu tun. Seit 1996 arbeitet der ausgebildete Politikwissenschaftler für das FilmFestival Cottbus; seine Teammitglieder und er suchen auf den Filmfestivals in Sofia, Karlovy Vary Sarajevo, Tallinn, Moskau, Budapest und Warschau nach den Highlights der jeweiligen nationalen Filmlandschaft. Mit cafebabel.com sprach der Kurator des diesjährigen Fokus global EAST über die Themen und die Bedeutung des Festivals und neue Arbeitsbedingungen für junge Filmemacher aus Osteuropa.
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Esma Redžepova: "Königin des Roma-Gesangs"
Mit ihrer Kapelle tourt Esma Redžepova, Mazedonierin und ihres Zeichens „Königin des Roma-Gesangs“ unermüdlich um den Globus. Mehr als 15.000 Konzerte hat sie gegeben, 20 Alben aufgenommen. Im Rahmen eines Auftritts beim Festival Sin Fronteras im Cabaret Sauvage brachte Redžepova auch ein wenig Roma-Kultur nach Paris. Begegnung mit einer Frau, die Schranken niederreißt.
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Auf nach Re-Branding Rumänien: Wie Bukarest sein Image aufpoliert
Ob eine neue Skate-Kultur, ein innovatives Design für rumänische Banknoten oder eine persönliche Anekdote für Touristen: Die rumänische Hauptstadt, die zu einem Drittel von Ceaucescu zerstört wurde, tut sich noch schwer mit den festgefahrenen Bildern von gestern. Hier einige Ideen, um das Image von Bukarest aufzupolieren und gleichzeitig das BIP eines krisengeschüttelten Landes anzukurbeln.
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Muslime in Polen: Streit um den Bau der Warschauer Moschee
Nur schätzungsweise 25.000 Muslime leben in Polen - aber diese kleine Gemeinde zieht momentan die Aufmerksamkeit auf sich: im Warschauer Viertel „Ochoc “ entsteht eine neue Moschee, die von einem saudischen Sponsor finanziert wird. Das stößt auf Widerstand, auch wenn das zukünftige muslimische Kulturzentrum, samt Moschee, für einen gemäßigten Islam stehen soll.
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Döner Kebab: Zu Recht Botschafter der Türkei?
Einer der europaweit beliebtesten Snacks spät nachts ist das Aushängeschild der türkischen Küche schlechthin - zumindest außerhalb der Türkei. Macht dies die Türken stolz oder haben sie kulinarisch sehr viel mehr zu bieten als den Döner? Zudem ein echtes türkisches Rezept mit grünen Bohnen für den Sommer.
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Blogger in Rumänien: Gepriesen von Terminator-Präsident Basescu
Inmitten von aggressiven Unternehmern, Medienstars, Wahrheitsverdrehern und Journalisten der neuen Medien blüht die Blogger-Landschaft in Rumänien. Der Präsident ist begeistert, die alt eingesessen Medien nicht. Das Land, welches neben Bulgarien und Italien nur ‘teilweise freie‘ Medien in Europa aufweisen kann, steht auf einem armseligen Platz 50 des Press Freedom Index von Reporter ohne Grenzen.
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"Berlin ist wie ein Alfa Romeo": Expat-Autoren und kriselnde Stadtpoesie
"Die Stadt erschien zugleich erbarmungswürdig und verführerisch: grau, schäbig, verkommen, aber doch vibrierend von nervöser Vitalität, gleißend, glitzernd, phosphorisierend, hektisch animiert, voll Spannung und Versprechen." So beschrieb Klaus Mann 1923 Berlin. Ist diese leidenschaftliche Beschreibung heute immer noch aktuell? Die deutsche Hauptstadt durch das Prisma und die Geschichten dreier Schriftsteller aus dem Ausland, die Berlin zu ihrer Wahlheimat gemacht haben. Ein privilegierter Ausgangspunkt der Beobachtung, um ein Mosaik komplexer Klischees zu entschlüsseln.
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Berliner Spleen: „Arm sein ist nicht cool, aber okay"
Geld und die Krise sind in der deutschen Hauptstadt eher Nebensache. Stattdessen konzentrieren sich einige junge Berliner lieber auf andere Dinge - zum Beispiel auf die Kunst. "Arm sein ist nicht cool, aber okay“, sagen sie. In bulgarischen Ohren (wie meinen) klingt solch ein Argument vielversprechend: Denn im offiziell ärmsten Land der EU ist Geldmangel, im Gegensatz zu billigem Glamour, nicht gerade eine Tugend.
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Kunst in Osteuropa: Versprechen der Vergangenheit im Centre Pompidou
Im Centre Pompidou in Paris lässt die Ausstellung Les Promesses du Passé, Une histoire discontinue de l'art dans l'ex-Europe de l'Est Arbeiten von Künstlern aus Osteuropa zu Zeiten des Kommunismus und zeitgenössischen osteuropäischen Künstlern dialogieren. Ein Rundgang in Zickzack.
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Wien - da geht was!
Heulicha Bimbam! Sollte Österreich etwa von der europaweiten Wirtschaftskrise verschont geblieben sein? Kratzt man ein wenig an der Oberfläche, findet man auch in Wien die ein oder andere Sorge. Zum Beispiel die ständigen Studentenströme, die von den günstigen Aufnahmebedingungen an österreichischen Unis profitieren und am Ende des Studiums schnurstracks in ihr Land zurückkehren. Oder den Rechtspopulismus, der vielen - aber nicht allen jungen Leuten einen Zufluchtsort bietet. Wien ist alles andere als verschlafen. Die Studentenproteste zu '10 Jahren Bologna-Prozess' nahmen hier ihren Ausgang und junge Wiener Designer trotzen der Krise mit dem Mobiliar von morgen. 5 Journalisten zeigen im Rahmen unseres Reportage-Trips "EUcrisis on the ground", dass in Wien eine ganze Menge geht.
Cheese People: Das "europäische" Gesicht des russischen Disco-Punk-Sound
Die unkonventionelle Band Cheese People, die die russische Musikszene gerade in großem Stil umkrempelt, stammt von den Ufern der Wolga, etwas westlich des Urals, der die geographische Grenze zwischen Europa und Asien darstellt: Eine Band ohne Plattenvertrag, dafür aber mit viel Disco-Punk-Sound. Wir trafen das energiegeladene Quartett backstage in Moskau.
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Vilnius: Dimensionen einer Krise
Die Krise kommt selten allein. Sie wird begleitet von Wut, die sich gegen den "Anderen" richtet. Oft kommt sie mit Apathie daher, die den Menschen am Handeln und manchmal sogar am Leben hindert. Die Krise beschwört Ängste herauf, die Leute zu neuen Ufern und Ländern aufbrechen lässt. Sie charakterisiert sich durch Stagnation - nicht zuletzt auch in den Köpfen - was zu zwei Auswegen führen kann: Entweder man nimmt die Dinge selbst in die Hand oder man überlässt sie einer höheren Macht. Doch die Krise bringt auch Frische mit sich, alternative Ideen und Wandel! 6 cafebabel-Journalisten erkunden Litauen im Rahmen des Projektes EUcrisis on the ground. (Foto ©Pablo Pecora - PnP!/flickr)
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Euroskepsis: Dinge, die ich an Europa hasse
Unbezahlte Praktika, Recycling-Hype, der EU-Doppelsitz in Brüssel und Straßburg… Europa ist nicht immer rosig. Zum Europatag sagt die cafebabel-Community auch mal, was sie an der EU nervt. An ebendiesem Europatag - dem 9. Mai 2010 - wird der Schuman-Plan, mit dem Frankreich und Deutschland die gemeinsame Kohle- und Stahlproduktion besiegelten, 60 Jahre alt.
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