Frankreich
Juliette Binoche in 'Das bessere Leben': Studentin zu verkaufen
Das bessere Leben [Originaltitel: Elles] heißt der neue Film mit Juliette Binoche. Sie spielt darin eine Journalistin, die einen Artikel über das Leben weiblicher Studentinnen schreibt. Dabei trifft sie die Polin Alicja und die Französin Charlotte. Die jungen Frauen führen kein gewöhnliches Studentenleben: Sie arbeiten nebenbei als Prostituierte. Im März kommt der Film in die deutschen Kinos. Wir haben ihn uns schon einmal angesehen.
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Freiheit im Internet: Bald ad ACTA?
In Tokio haben EU-Vertreter und 22 von 27 Mitgliedstaaten der Union am 26. Januar das weltweit ausgehandelte Abkommen gegen Produktpiraterie (‘anti-counterfeiting trade agreement’) ACTA unterzeichnet. Europäische Bürger fühlen sich ihrer Rechte beschnitten und fürchten Zensur im 'Internet' - ein Wort, das nicht einmal im Vertrag erwähnt wird. Besonders in Polen machten sich Bürger gegen ACTA stark.
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Web-Konferenz: Auf zu einem europäischen Silicon Valley?
Wie jedes Jahr zum Jahresende fand in Paris die 'Conférence Le Web" statt, bei der sich die bekanntesten Internet-Experten treffen, um über künftige Trends zu sprechen. Nach außen hin geht es um den Erfolg großer Unternehmen. Hinter den Kulissen hingegen geht es um die Möglichkeit für Europa, den immensen Rückstand in Sachen digitale Herausforderungen der Zukunft aufzuholen.
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Dinner for One 2012
Die Briten haben das Ende des Jahres „in a lull“ - einem „Zustand der Schläfrigkeit - verbracht, während die Deutschen eine „Neujahrsmüdigkeit“ erleben. In ihren Neujahrsansprachen haben die Bundeskanzlerin Angela Merkel und der französische Präsident Nicolas Sarkozy, zurzeit Meinungsführer innerhalb Europas, gewarnt, dass die Dinge dieses Jahr nicht besser werden.
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Arturo Ripstein: "Filme machen ist wie aus einem Albtraum aufzuwachen"
Der mexikanische Regisseur Arturo Ripstein war der Ehrengast des internationalen Festivals der Filmhochschulen Rencontres Internationales Henri Langlois (RIHL), das im Dezember 2011 im französischen Poitiers stattfand. Seit über vierzig Jahren ist er bereits im Geschäft, etwa 20 Filme hat er abgedreht, mehrere Male war er in Cannes dabei und dennoch ist er dem französischen Publikum fast unbekannt.
Quebecer Hipster-Regisseur Xavier Dolan: Nouvelle Vague des globalen Kinos
Das europäische Kino im Allgemeinen und das französische im Besonderen hegen eine gewisse Ignoranz gegenüber der 7. Kunst, also dem Kino. Vor allem dann, wenn sie aus dem kanadischen Quebec stammt. Trotzdem ist ein Autor dabei, all jenen Kanada-Kinobanausen einen Dämpfer zu verpassen - der 22-jährige Regisseur Xavier Dolan.
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Der Mann als Norm, die Frau als Ausnahme
Alles, was man über französische und deutsche Grammatik wissen muss, lernt man in der Schule? Von wegen.
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Europas neue Germanophobie: Wer hat Angst vorm bösen Deutschland?
Die Töne gegen Kanzlerin Merkels Tatenlosigkeit in der Euro-Krise und ein zu 'deutschlastiges' Europa werden immer lauter – und heftiger!
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Erstsemester-Schikane: Integration um welchen Preis?
Die nicht immer ganz schmerzfreie Praxis der so genannten 'bizutages' - Initiationsriten für Erstsemester - gibt es in diversen Formen auf dem alten Kontinent. Besonders heftig waren aber die jüngsten Vorfälle aus Frankreich und Belgien.
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Guéant geht um: Frankreich macht Schotten für ausländische Studenten dicht
Reiht sich die so genannte 'Circulaire Guéant', die für Frankreich extrem rufschädigend wirkt, in eine längerfristige Politik des Abschottens ein oder ist sie pure Strategie für die Präsidentschaftswahlen im kommenden April - auf Kosten ausländischer Studenten, die seit mehreren Monaten die Heimreise antreten müssen?
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Schlagabtausch im Taubenschlag
Warum besteht das Friedenssymbol aus einer Taube? Warum gibt es Turteltauben? — Und das, obwohl man vermutlich mehr negative Ausdrücke für Tauben kennt, als positive: Ein Blick in Europas sprachlichen Taubenschlag.
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Mélanie Laurents Regiedebüt "Les Adoptés": Aller guten Dinge sind drei
Die erst 28-jährige Französin Mélanie Laurent, nicht nur Schauspielerin, sondern aktuell auch Regisseurin und Sängerin, bringt ihren ersten Film Les Adoptés in die Kinos. Eine tragische Geschichte, drei Perspektiven, ganz viel Liebe: So mögen wir die Franzosen.
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Spanien: Vom Traum, der wie eine Immobilienblase platzte
Liebe europäische Nachbarn: Ich muss euch leider mitteilen, dass die spanische Krise „nichts“ mit derjenigen in eurem Land zu tun hat. Unsere Krise wurzelt nicht in strukturellen Problemen (ok, vielleicht zum Teil), sondern im wahrsten Sinne des Wortes im Zement. Wir sind ein Sonderfall. Bühne frei für den Grund unserer Probleme: die „Immobilienblase“.
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Anschlag auf Satireblatt: 'Scharia Hebdo' macht Harakiri
Am letzten Mittwoch wurde nach der Veröffentlichung eines islamkritischen Titels ein Molotowcocktail in die Redaktionsräume der bekannten französischen Satirezeitung Charlie Hebdo geworfen. Daraufhin wurde die Internetseite gehackt. Gestern war die Facebookseite der Satiriker mit Hasskommentaren überfüllt. Kurz und gut, es bleibt nichts als ein Blog… Der Grund war eine Sonderausgabe über den Sieg der Islamisten der Ennahda in Tunesien und die zeitweise Umbenennung des Blattes auf ‚Charia Hebdo‘. Die dänische Zeitung Jyllands-Posten, die am 30. September 2005 12 Mohammed-Karikaturen veröffentlicht hatte, entschied sich aufgrund der seitdem aus Sicherheitsgründen extrem schwierigen Arbeitsbedingungen dafür, den Charlie Hebdo-Titel nicht zu kommentieren. Karikaturist Kristof zeigt seine Vision im Cartoon der Woche.
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Zum 30. Todestag des Chansonniers: Leben wie Brassens in Frankreich
Am 29. Oktober war der dreißigste Todestag des "allumfassenden Gottes der französischen Chanson-Kultur" - Georges Brassens (1921 - 1981). Aber lasst euch nicht von den Statistiken des französischen Atheismus hinters Licht führen: Die Franzosen glauben weiterhin - an Brassens, an Gainsbourg, an den Kommunismus und daran, dass die Champs-Elysées die schönste Straße der Welt ist.
Frisch geschieden: Europa feiert anstatt zu trauern
Die Papiere sind unterschrieben, die Ringe abgenommen, die Sektkorken können knallen: Willkommen in der Welt der Scheidungspartys, ein Trend, der aus den USA mittlerweile auch nach Europa geschwappt ist. Ob in Frankreich, Großbritannien oder Deutschland: Das Ende einer Ehe oder Beziehung kann nun genauso gefeiert werden, wie der Anfang.
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Paris: Sich schlapplachen in 3 Lektionen
Lachen um des Lachens Willen! Im Stehen, im Sitzen, auf dem Rücken, auf dem Bauch, tagsüber oder in der Nacht, und vor allem: gemeinsam. Weil Lachen eine ernsthafte Sache ist, besuchte eine cafebabel.com-Reporterin einen Lachkurs in Paris und lernten „Lachyoga“ in drei Lektionen.
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Frankreich wagt Feminimus: Das Recht auf 'Madame'
Frankreich diskutiert: Ist es diskriminierend, wenn Frauen auf administrativen Formularen angeben müssen, ob sie eine ‚Mademoiselle’ (unverheiratet) oder eine ‚Madame’ (verheiratet) sind – während Männer ihr Kreuzchen einfach bei ‚Monsieur’ machen? Ja, findet der feministische Verein Osez le féminisme [dt.: Feminismus wagen] und fordert Frauen dazu auf, ihr Recht auf ‚Madame’ einzufordern.
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