Kultur
Juliette Binoche in 'Das bessere Leben': Studentin zu verkaufen
Das bessere Leben [Originaltitel: Elles] heißt der neue Film mit Juliette Binoche. Sie spielt darin eine Journalistin, die einen Artikel über das Leben weiblicher Studentinnen schreibt. Dabei trifft sie die Polin Alicja und die Französin Charlotte. Die jungen Frauen führen kein gewöhnliches Studentenleben: Sie arbeiten nebenbei als Prostituierte. Im März kommt der Film in die deutschen Kinos. Wir haben ihn uns schon einmal angesehen.
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Steve James: Treffen mit dem Doku-Meister
Steve James war beim Internationalen Dokumentarfilmfestival 2011 in Amsterdam anwesend. Zwischen Interview, Diskussion und Basketballspiel habe ich beschlossen, den besten amerikanischen Dokumentarfilm-Regisseur auf den Prüfstand zu stellen. Money time.
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Doku 'Escuchando al Juez Garzón': Spaniens bekanntester Richter vor Gericht
Escuchando al Juez Garzón [Hört auf den Richter Garzón] ist ein 87-minütiger Dokumentarfilm, der Ende des Jahres 2010 in Form eines Exklusiv-Interviews mit dem bekannten spanischen Richter für Menschenrechte in Madrid gedreht wurde. Mehr als ein Jahr danach ist dieser dreifach wegen Machtmissbrauchs vor dem obersten Gerichtshof seines Landes angeklagt. Internationale Menschenrechtsaktivisten nennen diese ‘Judge Dredd‘-Geschichte einen spanischen Science Fiction-Thriller.
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Polens Musiklegende Czesław Niemen: Träum' von Warschau
Man könnte sagen, Niemen ist so etwas wie der Gainsbourg oder de André von Polen. Die John-Lennon Style Brille und das wallende Haar des Beat Generation-Künstlers haben längst Kultstatus. Der unregelmäßige Bart komplettierte den einzigartigen Look des Rock und Soul Musikers. Der 17. Januar 2012 markiert den 8. Todestag des beliebten Sängers und Songwriters.
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Alina Orlova: Indie-Atom aus Litauen
Im Schatten eines Atomkraftwerks in Vilnius erblickte ein künstlerisches Atom das Licht der Welt. Nein, es handelt sich nicht um eine Mutation, sondern um eine musikalische „Eisbombe“ im Alter von 23 Jahren. Ein atomares Treffen mit Alina Orlova.
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Eine Deutsche in Bollywood: Vom billigen Set zum Glamour-Streifen
„Ich bin weiß – und das will das indische Kinopublikum sehen.“ Eine junge Europäerin findet sich auf ihrer Indienreise in der Bollywood-Produktion Desi Boyz wieder und lernt unwissend den ‚Tom Cruise Bollywoods‘, Akshay Kumar, kennen.
Multikulturelles Italien: Cocktail aus Rom
Ist Italien rassistisch? Nach dem Mord an zwei Senegalesen in Florenz im Dezember 2011, wirft die internationale Presse mit fingerzeigenden Vorwürfen um sich. Cafebabel.com möchte sich dem nicht anschließen. 5 Journalisten on the ground in Rom bevorzugen es von einem multikulturellen Fingerabdruck einer Nation zu sprechen, die heute 5,4 Millionen außereuropäische Einwanderer zählt. Nicht alles ist rosig, ganz klar! Die Roma in Italien kämpfen weiterhin für eine Zukunft, die diesen Namen verdient; die schlauen Köpfe drehen Italien krisenbedingt zunehmend den Rücken. Einwanderer der 2. Genration sind sich aber der gesellschaftlichen Rolle bewusst, die ihr Background mit sich bringt. All diese Geschichten spielen sich in Rom meistens rund um den melting pot der Piazza Vittorio ab. Von dort aus schlägt Euch cafebabel.com diesen römischen Cocktail vor, der eher zum Umarmen der ‚anderen Kultur‘ denn zu reißerischen Titeln verleiten soll. (Foto ©Ehsan Maleki)
Von San Diego nach Vilnius: Eine Jüdische Bibliothek für Litauen
Derzeit gibt es keine kulturell vielfältigere Einrichtung in Litauen als die jüdische Bibliothek, die im Dezember 2011 in der Hauptstadt des baltischen Landes eröffnet wurde. Das Konzept ist einfach: alle Bücher, Filme und die Musik müssen entweder von einem jüdischen Thema handeln oder von einem jüdischen Schriftsteller oder Künstler stammen.
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Arturo Ripstein: "Filme machen ist wie aus einem Albtraum aufzuwachen"
Der mexikanische Regisseur Arturo Ripstein war der Ehrengast des internationalen Festivals der Filmhochschulen Rencontres Internationales Henri Langlois (RIHL), das im Dezember 2011 im französischen Poitiers stattfand. Seit über vierzig Jahren ist er bereits im Geschäft, etwa 20 Filme hat er abgedreht, mehrere Male war er in Cannes dabei und dennoch ist er dem französischen Publikum fast unbekannt.
Deutsch-französische TV-Serie "Borgia" - Geschichte neu schreiben?
Ich treffe Pol Bruno in seinem gemütlichen bretonischen Haus am Meer. Seinen zahlreichen Tätigkeiten – er war nacheinander Regieassistent für Kurzfilme, Philosophieprofessor und Forschungsdirektor eines sozialwissenschaftlichen Instituts – verdankt der Franzose seine nicht zu bändigende Neugier. Seit einigen Jahren erforscht er die Geschichte der römischen Adelsfamilie 'Borgia' aus dem 15. Jahrhundert. Grund genug, ihm einige Fragen zum deutsch-französisch produzierten Sechsteiler [Borgia, 2010, von Neil Jordan, A.d.R.) zu stellen.
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Europas Kino-Nachwuchs: Generation Nabelschau
In den Fünfzigern erfand die französische Journalistin Françoise Giroud in den Spalten des Magazins L’Express den Begriff 'nouvelle vague': die jungen Regisseure waren ihrer Zeit unverschämt, revolutionär und unglaublich talentiert. Heute sind Truffaut und Godard fast schon spießig und eine ganze Mannschaft neuer Autoren tummelt sich in der 7. Kunst. Da wäre zum Beispiel der erst 22-jährige Quebecer, pedantischer Hipster, der sich entschieden hat das französische Kino aufzumischen. Oder die Dänen und Bulgaren, deren unverblümte Filme die Probleme ihrer Epoche erzählen: Drogen, Sex und Weltuntergang. Oder ein deutscher Regisseur, der den aufgewärmten Refrains der Vergangenheitsbewältigung den Rücken kehrt. Und schlussendlich sind da auch die französischen Nachwuchsautoren, die ihre Finger überall im Spiel haben, und in ihren eigenen Filmen spielen, produzieren, drehen und den Soundtrack singen. Schaut der europäische Kinonachwuchs zu sehr auf den eigenen Nabel?
- Unser Dossier lesen
- 2011: Bulgarisches Kino trotzt allen Hindernissen
- Von Trier, Bier, Mikkelsen : Dänemark sahnt beim European Film Award 2011 ab
- Mélanie Laurents Regiedebüt "Les Adoptés": Aller guten Dinge sind drei
- Quebecer Hipster-Regisseur Xavier Dolan: Nouvelle Vague des globalen Kinos
- Robert Thalheims 'Westwind': Frische Brise Geschichte im deutschen Kino
Wojnas Weg: "Im heutigen Russland sind aggressive Spießer an der Macht"
Der größte Teil der russischen Opposition befindet sich nachwievor außerhalb der Parlamente. Dazu gehört auch das Künstlerkollektiv Wojna. Die selbsternannte Moskowiter 'Street-Art-Gang' treibt seit 2005 in Russland ihr Unwesen. Im ersten Teil des cafebabel.com-Interviews beschreiben die Aktivisten von Wojna ihre Entstehungsgeschichte.
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Doku 'Our School': Diskriminierung von Roma-Kindern trotz EU-Fonds
Vier Jahre lang begleiteten die Regisseurinnen Mona Nicoară und Miruna Coca-Cozma drei Roma-Kinder in einem kleinen rumänischen Dorf mit der Kamera. Der Film, der ursprünglich ihre erfolgreiche Integration präsentieren sollte, zeigt schlussendlich die Realität: ethnische Trennung.
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Europa-Georgien 2.0. - Kaukasus calling
Es bestehen Verbindungen zwischen der Region Kaukasus und der EU: Georgien beispielsweise ist ein Partnerstaat im Rahmen der 2009 auf den Weg gebrachten Östlichen Partnerschaft (mit Armenien, Aserbaidschan, Belarus, Moldawien, Ukraine). Und dann gibt es den Journalistennachwuchs des Landes, der im Rahmen eines Euro-Kaukasus Projekts eine andere Seite des Landes aufzeigen möchte. Ihnen sind die Menschenrechte in ihrer Region wichtig, die sie über Geschichten von Flüchtlingen aus Südossetien und Abchasien und über den schwierigen Alltag junger Journalisten vor Ort thematisieren. Im Freedomhouse Index für Pressefreiheit konnte Georgien 2011 einige Plätze gutmachen (118 von 196). Der Kaukasus ist nicht nur eine Zone des politischen Kopfzerbrechens, Georgiens Weine sind zunehmend auch im Ausland beliebt und die Fashion Week des Landes hat sich einen internationalen Ruf gemacht. Begebt Euch mit cafebabel.com auf den Weg zwischen Europa und Asien.
Raphael Gualazzi: Jazzphilologe oder Rampensau?
Für Raphael Gualazzi ist Jazz so faszinierend wie die technologische Neuentdeckung eines Computerfreaks. Die Zeit bezeichnete den jungen und schüchternen italienischen Sänger als „perfekte Synthese aus Paolo Conte und Jamie Cullum“, obwohl er sich auf der Bühne auch schonmal in einen besessenen Komödianten verwandeln kann. Aktuell ist er mit seiner Show „Reality and Fantasy“ auf Europatour: Cafebabel.com traf den Jazzman in Paris.
